01
Wohn- und Gewerbeüberbauung Landstrasse, Gebenstorf
Wohnimmobilien · Gewerbebauten
23 Mietwohnungen und 650 m² Gewerbefläche an der Landstrasse, für die Wetter Immobilien AG.
- Bauzeit
- 2016 – 2025 (Fertigstellung 2025)
- Bauherr
- Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- KMP Architektur AG, Wettingen
- Umfang
- 20’000 m³
- Besonderes
- Projektentwicklung: Wetter Immobilien AG, Baden
Totalunternehmer: Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Stetten
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
02
Wohn- und Gewerbeüberbauung Bänkliwiese, Oberrohrdorf
Wohnimmobilien · Gewerbebauten
Drei markante Baukörper mit Eigentumswohnungen, Coop-Verkaufsladen, Café und kleinen Läden im Zentrum von Oberrohrdorf, für die Wetter Immobilien AG.
- Bauzeit
- 2022 – heute (Bezug ab Winter 2027/28)
- Bauherr
- Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- Schoop De Santis Architekten AG, Baden
- Umfang
- CHF 30 Mio. · 45’000 m³
- Besonderes
- 23 Eigentumswohnungen (2.5 – 5.5 Zimmer) und 2’200 m² Gewerbe
Erdsonden-Wärmepumpe, Photovoltaik und Kühlung im Sommer
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
03
Neubau Hauptsitz Gsell Engineering Plastics AG, Muri
Gewerbebauten
Anspruchsvolle Produktionsbedingungen für die Herstellung von Kunststoffimplantaten.
- Bauzeit
- 2008 – 2009
- Bauherr
- Gsell Engineering Plastics AG, Muri
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 11’049 m³
Produktion mit Temperaturtoleranz von ±1 °C
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung · SIA 31–53
Info
Für die Gsell Medical AG in Muri wurde ein moderner Produktions- und Gewerbebau entwickelt, der die hohen funktionalen und technischen Anforderungen der Medizintechnik erfüllt. Das Unternehmen stellt künstliche Implantate aus unterschiedlichen Materialien her, deren Produktion höchste Präzision und sehr geringe Toleranzen erfordert. Besonders in der «CNC-Gelenkschmiede» musste deshalb eine konstante Raumtemperatur mit einer maximalen Abweichung von ± 2 °C sichergestellt werden.
Um diese Bedingungen dauerhaft zu gewährleisten, wurde die Gebäudehülle konsequent auf thermische Stabilität ausgelegt. Die hinterlüftete Fassadenkonstruktion reduziert die Aufheizung durch Sonneneinstrahlung, während die extensive Dachbegrünung das thermische Verhalten zusätzlich verbessert. Präzise abgestimmte haustechnische Anlagen unterstützen ein konstant kontrolliertes Innenraumklima.
Auch architektonisch widerspiegelt der Bau die Präzision und Innovationskraft des Unternehmens. Der kompakte Baukörper, die fein gegliederte Metallfassade und die horizontalen Fassadenbänder verleihen dem Gebäude eine klare und technisch präzise Erscheinung. Einen bewussten Kontrast bildet die grossflächige Glasfassade im Eingangs- und Bürobereich, die Offenheit vermittelt und dem Industriebau einen modernen, repräsentativen Auftritt verleiht.
04
Dreifachturnhalle Merenschwand – Wettbewerb 1. Rang
Gewerbebauten · Öffentliche Bauten
Kostengünstige und ästhetisch sorgfältig gestaltete Dreifachturnhalle.
- Bauzeit
- 2015 – 2016
- Bauherr
- Einwohnergemeinde Merenschwand
- Architekt
- Erdin & Koller Architekten, Baden
- Besonderes
- Gesamtleistungswettbewerb, 1. Rang
Kubatur (SIA 416) 16’598 m³
- Leistung DS
- Co-Architekt · Gesamtprojektleitung · SIA 21–53
Info
Die Dreifachturnhalle Merenschwand ist das Ergebnis eines Gesamtleistungswettbewerbs, bei dem die Bedürfnisse der Nutzer im Mittelpunkt standen. Die Halle wurde mit einer stabilen Stahlkonstruktion errichtet, die vielseitige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der Umkleidetrakt besteht aus robustem Beton und Sichtmauerwerk, was Langlebigkeit und eine schlichte, zeitlose Optik garantiert.
Ein besonderes Merkmal des Gebäudes ist der weisse Vorhang aus gelochtem Stahlblech, der die Aussenhülle umschliesst. Dieses Designelement sorgt dafür, dass das grosse Gebäude leicht und elegant wirkt, besonders im Zusammenspiel von Licht und Schatten.
Das Projekt überzeugt durch seine präzise Ausführung, die Verwendung hochwertiger Materialien und eine moderne Bauweise, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Die Kombination aus praktischer Planung und stilvoller Architektur macht die Dreifachturnhalle Merenschwand zu einem herausragenden Beispiel zeitgemässer Baukunst.
05
Bürogebäude H. Wetter AG, Stetten
Gewerbebauten
Bürogebäude mit platzsparendem Hohlbodensystem «Topfloor».
- Bauzeit
- 2011
- Bauherr
- Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 5’585 m³
Deckensystem Topfloor
- Leistung DS
- Architekt · SIA 41–53
Info
Die Projektierung des Büroneubaus entstand aus dem Wunsch der H. Wetter AG, alle Mitarbeitenden an einem Ort zusammenzufassen. Der bestehende Bau bot 25 Büroarbeitsplätze, mit dem Neubau konnten insgesamt 60 Mitarbeitende unter einem Dach arbeiten. Unter dem Motto «Zusammen sind wir stark» rückten die Sparten Stahlbau, Hallenbau und Metallbau näher zusammen. Die Bauherrschaft beauftragte die Schwesterunternehmung Wetter Industrie- + Gewerbebau AG als Totalunternehmerin. Ende 2011 war das Gebäude bezugsbereit.
Das viergeschossige Konzept umfasst im Erdgeschoss eine Kantine mit Caféecke, die auch für Schulungen oder Anlässe genutzt wird. Zusätzlich wurde eine «Beiz» mit Bierhahnen und gedecktem Aussenbereich eingerichtet. Die Obergeschosse bieten moderne Büro- und Besprechungsräume in verschiedenen Grössen. Zwei vertikale Erschliessungen sorgen für kurze Wege.
Die Tragstruktur wurde weitgehend vorfabriziert. Zum Einsatz kam das hauseigene Deckensystem «Topfloor», das eine schnelle und kostengünstige Erstellung von Verbund-Zwischendecken ermöglicht und Platz für Leitungen bietet. Das Bürogebäude dient zugleich als Showcase.
Der Minergie-Modul-ähnliche Fassadenaufbau besteht aus einer mehrschichtigen, hinterlüfteten Metallkonstruktion mit 26 cm Wärmedämmung. Architektonisch unterstreicht die horizontale Gliederung der dunkelsilbernen Fassade die Dynamik des Unternehmens. Nach der Fertigstellung des Neubaus wurde der bestehende Bürobau saniert, die Fassade ersetzt und dem Neubau angepasst.
06
Wohnüberbauung Belvédère, Baden
Wohnimmobilien
Höchste gestalterische Ansprüche mit Holzfassade umgesetzt.
- Bauzeit
- 2017 – 2019
- Bauherr
- Baugesellschaft Belvédère c/o Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- BEM Architekten, Baden
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 41’380 m³
45 Wohnungen auf 8’030 m²
Investorenwettbewerb
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
Info
Das Areal Belvédère in Baden war die letzte grössere Baulandreserve der öffentlichen Hand in Zentrumsnähe. Auf dem Areal wurde in einer massvollen Verdichtung eine städtebaulich, architektonisch und freiräumlich hochwertige Lösung realisiert. Die Ortsbürgergemeinde Baden gab das Grundstück nach einem Investorenwettbewerb, den die Wetter Immobilien AG mit BEM Architekten und den Landschaftsarchitekten Berchtold.Lenzin für sich entscheiden konnte, im Baurecht ab.
Auf dem nach Süden teils stark abfallenden Terrain entstanden sieben in der Höhe und Tiefe gestaffelte, sorgfältig ins Terrain eingegliederte Punkthäuser mit insgesamt 45 grosszügig ausgelegten Wohneigentumseinheiten. Die Bauten wurden im Minergie-Standard erstellt.
Auf private Aussenräume im Garten wird verzichtet. Stattdessen trifft mit der naturnahen Blumenwiese und den 91 einheimischen Bäumen die Landschaft direkt auf die Gebäude. Anstelle des direkten Gartenzugangs schafft die etagenweise alternierende Auskragung der Aussenräume die Verbindung von innen nach aussen. Gedeckte und ungedeckte Terrassenbereiche überkreuzen sich so, dass jede Wohnung ihren individuellen Anteil an der Natur geniessen kann.
Diese unterschiedlichen Blickrichtungen der Aussenräume wirken bis ins Innere der Wohnräume weiter. Die richtungsneutralen Koch- und Wohnbereiche werden nach aussen verlängert, was in Kombination mit den abwechselnd darüberliegenden Deckungen zu völlig unterschiedlichen Wohnraumstimmungen bei gleichbleibenden Grundrissen führt.
07
Schützenhaus Belvédère, Baden
Wohnimmobilien
Umnutzung und Sanierung des Schützenhauses Baden Allmend in ein Kleinod mit 4 Wohnungen.
- Bauzeit
- 2018 – 2019
- Bauherr
- Baugesellschaft Belvédère c/o Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- BEM Architekten, Baden
- Besonderes
- Erstellt 1900 – 1901
Komplette Sanierung unter kantonalem Denkmalschutz
Kubatur 1’280 m³, 4 Wohnungen
Investorenwettbewerb
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
08
Neubau Theaterplatz, Baden
Wohnimmobilien · Gewerbebauten
Wohn- und Geschäftshaus im Herzen der Badener Altstadt.
- Bauzeit
- 2014 – 2016
- Bauherr
- Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- KLP Architekten AG, Zürich
- Besonderes
- Gebäudevolumen (SIA 416) 5’620 m³
5 Eigentumswohnungen und Gewerbe
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
09
Wohnüberbauung Estrade, Wettingen
Wohnimmobilien
9 Eigentumswohnungen in Terrassenlage am Wettinger Rebberg, für die Wetter Immobilien AG.
- Bauzeit
- 2016 – 2021
- Bauherr
- Wetter Immobilien AG, Baden
- Architekt
- Eggenspieler Architekten AG, Zug
- Umfang
- 7’500 m³
- Besonderes
- Rebbergstrasse 65 + 67 / Winzerstrasse 11 + 13, Wettingen
Terrassenwohnungen mit Weitsicht über das Limmattal
- Leistung DS
- Projektentwicklung · Bauherrenvertretung · SIA 21
10
Neubau Verkaufsladen Coop, Baden-Dättwil
Gewerbebauten
Neuer Coop-Verkaufsladen in Baden-Dättwil.
- Bauzeit
- 2022
- Bauherr
- Diebold AG, Baden-Dättwil
- Besonderes
- Die Aussenhaut besteht komplett aus einer Photovoltaik-Anlage
Kubatur 4’445 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung · SIA 31–53
Info
Im Gewerbegebiet Baden-Dättwil entstand auf dem Areal eines ehemaligen Bauernhauses mit Autogarage und Imbissstand ein neuer Coop-Supermarkt. Auf rund 530 m² Verkaufsfläche bietet der Bau eine attraktive Einkaufsmöglichkeit für Quartierbewohnerinnen und -bewohner und Durchfahrende. Die sorgfältige Einbettung ins Ortsbild sowie die Berücksichtigung vielfältiger Rahmenbedingungen führten zu einer städtebaulich stimmigen Lösung.
Die schlichte, klare Architektur des Gebäudes wird durch eine vollständig mit Photovoltaikmodulen verkleidete Fassade geprägt. Diese produziert deutlich mehr Energie, als das Gebäude selbst verbraucht. Auch technisch erfüllt das Bauwerk hohe Ansprüche: Die Dichtigkeit der Gebäudehülle wurde durch einen Blower-Door-Test nachgewiesen, mit besten Resultaten.
Die H. Wetter AG war verantwortlich für die Montage des Stahl- und Hallenbaus inklusive Fenster, Aussentüren, Beschattung und Flachdach. Das reibungslose Zusammenspiel innerhalb des Projektteams sowie die präzise Umsetzung auf der Baustelle trugen wesentlich dazu bei, das Bauwerk in hoher Qualität zu realisieren.
11
Waterdrop, Qatar – Machbarkeitsstudie
Gewerbebauten
Logistikhub als Wasser-Notreserve für die Bevölkerung von Qatar.
Die Story dahinter …
Nach dem verheerenden Erdbeben von Fukushima wollte die Regierung von Qatar ihre Bevölkerung vor den Folgen eines solchen Ereignisses, vor allem vor Wassermangel, schützen. In der Folge musste ein Reserve-Notlager für 60 Millionen Wasserflaschen (1,5-Liter-PET) mitten in der Wüste entwickelt werden, das sich ohne grossen Energieaufwand kühl hält. Die dazu erforderlichen 120’000 Palettenplätze mussten in einem automatisierten Hochregallager untergebracht werden. Wir entwarfen daher ein inneres, kubisches Volumen mit einer darübergesetzten Shell als schattenspendendem «Kaminhut» in Tropfenform.
Vorbild für das natürliche Lüftungskonzept waren die Wüstendörfer des Orients, deren Windtürme – Badgir
Badgir in Yazd (Iran): Der Turm fängt den Wind oben ein und leitet ihn kühl nach unten, warme Luft steigt auf und entweicht. Skizze in Yazd, Barjeel
Barjeel am Golf: Die Meeresbrise strömt durch die Schlitze nach unten, warme Luft entweicht oben. Skizze am Golf – seit Jahrhunderten Häuser natürlich durchlüften. Beim Waterdrop übernimmt das ganze Dach diese Rolle: Vom Kernbau losgelöst, spendet es tagsüber Schatten, und durch seine Kaminwirkung steigt die heisse Luft nach oben und entweicht. Nachts wird das Dach mit kühlem Wüstenwind durchspült und das innenliegende Hochregallager mit den Mineralwasserflaschen natürlich abgekühlt.
Der fallende Wassertropfen
Der fallende Wassertropfen: Leitbild für die Dachform des Waterdrop. ist Sinnbild und Wertzeichen für den Inhalt des Gebäudes und zugleich die dreidimensionale, ortsbezogene Lösung des Hitzeproblems. Aus seiner geometrischen Reinheit entsteht ohne künstliches Dazutun eine wohlproportionierte, repräsentative Dachform. Damit im Notfall 120’000 Paletten innert zwei Tagen ausgeliefert werden können, bedienen automatisierte Hochregal-Auslieferungsautomaten 60 kreisförmig angelegte Tordocks. Die bereitstehenden Lastwagen versorgen darauf auf dem Landweg die Bevölkerung (1,2 Mio. Menschen) mit Wasser. Solarpaneele überziehen die ganze Hülle und liefern Energie für den Notfall.
Durch ein Portal gelangt man in den Strassenring um das Gebäude. Nach aussen schliesst ihn eine Grünzone ab, deren Form sich an die gekreuzten Säbel im Wappen von Qatar
Wappen von Qatar mit den gekreuzten Säbeln. anlehnt – a waterdrop for Qatar.
- Auftrag
- 2012
- Umfang
- CHF 600 Mio. · 1’200’000 m³
- Leistung DS
- Idee · Projektentwicklung · Architekt
12
Hauptsitz Trionic AG, Pfaffnau
Gewerbebauten
Betriebsgebäude mit explosionsgeschützter Spezialöl-Abfüllung und Büros.
- Bauzeit
- 2010
- Umfang
- CHF 6 Mio. · 10’838 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung
13
Showroom Garage Küng, Gebenstorf
Gewerbebauten
Zweigeschossiger Showroom mit stützenfreier Ausstellung und Galerie.
- Bauzeit
- 2023 – 2024
- Bauherr
- Garage Küng AG, Gebenstorf
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 416) 3’111 m³
Design to Cost, 26 m langer Fertigteilträger
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung
Info
Die Garage Küng in Gebenstorf plante eine Erweiterung der bestehenden Verkaufsfläche an zentraler Lage. Die ursprüngliche Projektidee wurde aus Kostengründen verworfen, worauf die Wetter Industrie- + Gewerbebau AG mit einer überarbeiteten Lösung beauftragt wurde. Im Rahmen eines Design-to-Cost-Verfahrens wurde das Projekt architektonisch und statisch weiterentwickelt und schliesslich als Generalplanerin mit zusätzlichem Baumanagementauftrag umgesetzt.
Entstanden ist ein zweigeschossiger Neubau mit offenem Showroom im Erdgeschoss und einem Galeriegeschoss mit Büro- und Besprechungsräumen. Die grossflächige Verglasung sorgt für einen hohen Tageslichteintrag und einen nahtlosen Übergang zwischen Innen- und Aussenraum. Der stützenfreie Showroom verleiht dem Gebäude eine besondere Offenheit und schafft eine klare, einladende Ausstellungsatmosphäre.
Die tragende Konstruktion wurde in vorgespanntem Beton realisiert, um grosse Spannweiten zu ermöglichen. Ein zentraler Bestandteil der Tragstruktur ist ein über 26 Meter langer Fertigteilträger, der die Lasten des Obergeschosses aufnimmt. Insgesamt wurden 17 Spannkabel mit hoher Zugkraft verbaut, um die Tragfähigkeit der Decke zu gewährleisten.
Erstmals kam bei diesem Projekt auch die neu entwickelte WETTER-Stütze zum Einsatz. Trotz ihres schlanken Querschnitts erfüllt sie hohe Anforderungen an Tragfähigkeit und Stabilität.
14
Neubau Hauptsitz und Feuerwerksgebäude WECO, Walterswil
Gewerbebauten
Europas modernstes Feuerwerk-Lagergebäude.
- Bauzeit
- 2012 – 2013
- Bauherr
- WECO Suisse AG, Walterswil SO
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 86’767 m³
Besondere Brandschutzauflagen
Gebäude liegt an der A1 mit hoher Gefährdungsklasse
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung · SIA 31–53
Info
Die WECO Suisse AG realisierte in Walterswil ein kombiniertes Büro- und Lagergebäude für Feuerwerks-, Spiel- und Partyartikel. Es verbindet sichere Lagerung mit zeitgemässen Arbeitsplätzen und einem Showroom. Ziel war ein klar organisiertes, wirtschaftliches Gebäude mit hoher Betriebssicherheit und markanter Präsenz im Industrieumfeld.
Der kompakte Baukörper entstand auf einer rund 12’986 m² grossen Parzelle. Besucher- und Lieferverkehr wurden getrennt, Rangierflächen wendefähig ausgebildet und kurze Wege zu den Büro- und Begegnungszonen geschaffen. Die Materialisierung blieb funktional und robust: nicht brennbare Bauteile für die Lagerbereiche, helle Oberflächen für die Büros.
Die Logistik gliedert sich in fünf brandschutztechnisch separierte Hallen mit rund 9’000 Palettenstellplätzen, sodass im Ereignisfall nur ein Teil des Betriebs betroffen wäre. Ergänzt werden rund 1’000 m² Büroflächen und ein Showroom. Kurze interne Wege und abgestimmte Prozesse gewährleisten effiziente Abläufe, auch bei saisonalen Spitzen.
Die Nähe zur Autobahn A1 erforderte besondere Sicherheitsmassnahmen. Bauliche Rückhalte- und Prallelemente, gekammerte Brandabschnitte sowie organisatorische Brandschutzvorgaben minimieren Risiken und wurden eng mit den Behörden abgestimmt. Konstruktiv basiert der Bau auf einer wirtschaftlichen Stahl-/Betontragstruktur mit stützenarmen Hallenflächen. Das Brandschutzkonzept umfasst Abschnittsbildung, nicht brennbare Bauteile, automatische Rauch- und Wärmeabzüge sowie eine redundante Sprinkleranlage.
15
Brugg Lifting AG, Birr
Gewerbebauten
Neubau einer Produktionshalle und einer Leichtbauhalle als zentrales Lager, mit Rückbau- und Umgebungsarbeiten bei laufendem Betrieb.
- Bauzeit
- 2024 – 2025 (18 Monate)
- Bauherr
- Brugg Lifting AG, Birr
- Besonderes
- Etappierte Bauarbeiten ohne wesentliche Beeinträchtigung der Produktion
Leichtbauhalle ca. 1’800 m², Kubatur 18’835 m³
- Leistung DS
- Architekt · Planung · SIA 31–53
Info
Die Brugg Lifting AG plante die Erweiterung ihrer Produktionshallen sowie eine umfassende Neugestaltung des bestehenden Betriebsareals. Im Zuge dessen wurden verschiedene Rückbauarbeiten durchgeführt. So konnten die provisorischen Bürocontainer bereits an den neuen Standort verschoben werden. Zudem wurden mehrere ältere Lagerhallen abgebrochen und die bestehende interne Entsorgungsstation demontiert, um sie am neuen Standort wieder aufzubauen.
Ein zentrales Element des Projekts ist der Neubau einer Leichtbauhalle mit über 1’800 m² Fläche, die künftig als zentrale Lagerhalle dient. Ergänzend dazu erfolgen diverse Umbauten innerhalb der bestehenden Produktionshallen.
Die Versetzung der Bürocontaineranlage, der Rückbau der alten Lagerhallen, der Neubau einer provisorischen Leichtbauhalle sowie die Verlegung der Entsorgungsstation bildeten die notwendigen Vorarbeiten für das Kernstück des Projekts: den Bau der neuen Produktionshalle. Sämtliche Arbeiten bis zur Fertigstellung dieser Halle konnten innerhalb von 18 Monaten realisiert werden. Während der gesamten Bauzeit mussten alle Arbeiten unter Sicherstellung des laufenden Betriebs ausgeführt werden.
16
Neubau Betriebsgebäude UP AG, Wiedlisbach
Gewerbebauten
Reparaturcenter und Mietverleih-Hub.
- Bauzeit
- 2016
- Umfang
- 22’900 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung
Info
Für den Neubau des Betriebsgebäudes der UP AG in Wiedlisbach wurde die WETTER Gruppe im Herbst 2017 mit der Planung, Fertigung und Montage der Stahl- und Hallenkonstruktion beauftragt. Die Arbeiten begannen im Januar 2018 mit der Montage der Stahlteile im Bereich des Bürotrakts, welche später als Grundlage für die Fenster dienten. Aufgrund der grösseren Bauhöhe der Halle wurde entgegen der üblichen Praxis auf der gegenüberliegenden Seite mit der Montage gestartet.
Das Tragwerk basiert auf einer klassischen Stahlkonstruktion mit Stützen, überhöhten Walzprofilen als Trägerbinder und aufgesattelten Pfetten. Diese Lösung ermöglichte eine Spannweite von 20 Metern bei kompakter Bauweise. Die Halle misst rund 53 Meter in der Länge, 20 Meter in der Breite und erreicht eine Höhe von etwa 16 Metern. Die gesamte Konstruktion wurde mit einer anthrazitgrauen Beschichtung (NCS S 7000-N) gegen Korrosion geschützt.
Dank freier Platzverhältnisse auf dem Baufeld konnte effizient montiert werden. Gleichzeitig wurde grosser Wert auf eine durchdachte Logistik gelegt: Es wurde nur das Material angeliefert, das auch unmittelbar verbaut wurde. So wurde der Aufwand für Umlagerungen minimiert und der Baufortschritt beschleunigt. Während im Bürotrakt die Fenster eingebaut wurden, begann auf der gegenüberliegenden Seite bereits die Verkleidung der Halle; wegen der Gebäudehöhe teilweise mit einem Mobilkran.
Verkleidet wurde die Halle mit rund 2’400 m² Fassadenpaneelen in den Farbtönen RAL 9007 im Bürobereich und RAL 9010 im Hallenbereich. Ergänzend wurden zahlreiche Laufmeter an Zargen, Fensterbänken und Abschlusselementen verbaut.
17
Kaspi, Zug
Wohnimmobilien · Gewerbebauten · Öffentliche Bauten
Digitalpark, Wohnen und Hotel – Ideen- und Investorenwettbewerb.
- Wettbewerb
- 2021
- Umfang
- CHF 85 Mio.
- ARGE
- Wetter Immobilien und We Are Content
- Zusammenarbeit
- Michel Desvigne Paysagiste (MDP), Paris · DA Z – Digital Art Zürich
- Leistung DS
- Bauherrenvertretung · Projektentwicklung
18
Neubau Betriebsgebäude Flühmann Immobilien AG, Merenschwand
Gewerbebauten
Verteillogistik-Center mit Hochregallager – das fünfte Objekt für einen zufriedenen Bauherrn.
- Bauzeit
- 2008 – 2009
- Bauherr
- Markus Flühmann Immobilien AG, Merenschwand
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 38’982 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung · SIA 31–53
19
Neubau Gewerbehaus Gebr. Knechtli AG, Tegerfelden
Gewerbebauten
Hochregallager, Showroom und Büros.
- Bauzeit
- 2017
- Umfang
- CHF 4 Mio. · 11’600 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung
20
Neubau Büro- und Betriebsgebäude Rosenbauer Schweiz AG, Oberglatt
Gewerbebauten
Produktionshalle und Büro für die Herstellung von Feuerwehrfahrzeugen.
- Bauzeit
- 2015 – 2016
- Bauherr
- Rosenbauer Schweiz AG, Oberglatt
- Architekt
- Wetter Industrie- + Gewerbebau AG, Busslingen
- Besonderes
- Kubatur (SIA 116) 11’560 m³
Erhöhte Nutzlasten
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · SIA 31–53
Info
Die Rosenbauer Schweiz AG, führender Hersteller von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen, hat ihren Standort in Oberglatt mit einem Neubau erweitert. Ziel war es, die Produktions- und Reparaturprozesse klar zu trennen und damit die Abläufe insgesamt effizienter zu gestalten.
Die Wetter Industrie- + Gewerbebau AG durfte dieses zukunftsweisende Projekt als Generalunternehmerin realisieren und setzte sich zuvor im Projektwettbewerb durch. Auf rund 800 m² Werkstatt sowie 700 m² Büroarbeitsplätzen entstand ein modernes Betriebsgebäude, das den steigenden Anforderungen an Produktion und Service gerecht wird.
Ein besonderes Highlight war die feierliche Grundsteinlegung: In einer robusten Metallkiste wurden Zeitzeugen wie Modelle von Feuerwehrfahrzeugen, Zeitungen, Baupläne und Münzen symbolisch vergraben, ein Zeichen für den nachhaltigen Ausbau des Standortes Schweiz.
Der Neubau bietet nicht nur Platz für den individuellen Ausbau von Feuerwehrfahrzeugen nach Kundenwunsch, sondern stärkt auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Rosenbauer in einem anspruchsvollen Markt. Mit der Erweiterung wird der Standort Oberglatt gefestigt und es werden neue Kapazitäten für Wachstum geschaffen.
21
Umbau Gewerbehaus Bauer, Dättwil
Gewerbebauten
Umbau eines Spritzwerks für Carrosserieteile zu einem Verteilzentrum der Schweizerischen Post.
- Bauzeit
- 2017
- Bauherr
- Bauer Mobil AG, Dättwil
- Besonderes
- Anbau, energetische Sanierung, neue Zwischengeschosse und Gebäudetechnik
Mietgegenstand, Mietzins und Umbaukosten durch Value Engineering aufeinander abgestimmt
- Leistung DS
- Architekt · SIA 21–53
22
Erweiterung Electrolux, Mägenwil
Gewerbebauten
Erweiterung des Logistikzentrums für mehr Haushaltsgeräte.
- Bauzeit
- Januar – April 2019
- Bauherr
- Electrolux AG, Mägenwil
- Besonderes
- Erfüllung internationaler Versicherungsstandards
- Leistung DS
- SIA 31
23
Einfamilienhaus Steffen-Steiner, Oberrohrdorf
Wohnimmobilien
- Bauzeit
- 2007 – 2008
- Bauherr
- –
- Besonderes
- In der Kernzone mit umgebenden Satteldächern
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung · SIA 31–53
24
Einfamilienhaus für einen Arzt, Zürich
Wohnimmobilien
- Bauzeit
- 2001 – 2003
- Bauherr
- –
- Leistung DS
- Architekt · Planung · SIA 31–53
25
Neubau Laborgebäude ABB PEARL, Baden-Dättwil
Gewerbebauten
Laborgebäude, Teil-Totalunternehmung für Stahl- und Hallenbau, Metallbau und Innenausbau.
- Bauzeit
- 2013 – 2014
- Bauherr
- ABB Immobilien AG
- Architekt
- Fugazza Steinmann Partner AG
- Umfang
- CHF 3 Mio. · 18’000 m³
- Besonderes
- Arbeiten im Reinraum mit hohen Anforderungen an Brandschutz und Dichtheit
Luftdichtheit mit Blower-Door-Test nachgewiesen
- Leistung DS
- Planung · SIA 41–53
Info
Für den Neubau des hochmodernen Laborgebäudes PEARL in Baden-Dättwil führte die WETTER Gruppe im Auftrag der Wetter Industrie- + Gewerbebau AG die Metallbauarbeiten aus. Das Projekt stellte besonders hohe Anforderungen an Qualität, Präzision und Fachwissen, da ein grosser Teil der Arbeiten im sensiblen Bereich des Reinraums stattfand. Hier mussten sämtliche eingesetzten Materialien strengen Vorgaben zu Brandschutz, Fluchtwegen, Korrosionsschutz und Dichtheit entsprechen. Jedes Bauteil wurde geprüft und exakt auf die speziellen Bedingungen abgestimmt.
Die Leistungen umfassten sowohl Stahl- als auch Aluminiumarbeiten, darunter Geländer, Türen, Brandschutzelemente, Unterkonstruktionen, Verglasungen und verschiedene Fassaden- und Bauteile. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die hohen Anforderungen an die Luftdichtheit zu erfüllen, was schliesslich mit einem Blower-Door-Test überprüft wurde. Dank enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern konnten auch komplexe Schnittstellen reibungslos koordiniert und die Vorgaben termingerecht umgesetzt werden.
Mit diesem Projekt leistete die WETTER Gruppe einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Bau eines international genutzten Forschungs- und Laborgebäudes, bei dem Präzision, Sicherheit und Qualität im Mittelpunkt standen.
26
Neubau Hauptsitz IC Interconnex AG, Birr
Gewerbebauten
Bürogebäude für den Hauptsitz.
- Bauzeit
- 2008
- Umfang
- CHF 4.6 Mio. · 11’494 m³
- Leistung DS
- Architekt · Gestaltung · Planung