
Projektentwicklung · Phase I / IV
Initiierung
Phase I: Initiierung – Idee, Kapital, Standort
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Was soll entstehen?
Die Idee beschreibt die Nutzung oder den Bedarf. Je nach Bauherrschaft sieht sie ganz anders aus.
- Private
Meist steht die Idee schon fest: das eigene Haus oder die Eigentumswohnung. Wir übersetzen Wünsche und Raumbedarf in ein klares Programm.
- KMU / Unternehmer
Am Anfang steht der betriebliche Bedarf an Flächen und Volumen für Produktion, Lager oder Büro. Daraus leiten wir das Raumprogramm und die Anforderungen an den Standort ab.
- Institutionelle
Gefragt ist eine Nutzung, die der Markt nachfragt und die ins Portfolio passt. Mit Markt- und Nachfrageanalysen schärfen wir die Idee für Wohn-, Gewerbe- oder Logistikimmobilien.
Wie wird das Projekt finanziert?
Ohne gesicherte Finanzierung bleibt jede Idee auf dem Papier. Welche Fragen zählen, hängt von der Bauherrschaft ab.
- Private
Das Kapital wird über Eigenmittel und Hypothek organisiert. Eine frühe Kostenschätzung zeigt, was finanziell tragbar ist.
- KMU / Unternehmer
Die Investition muss zum Geschäftsplan passen. Wir zeigen die Anlagekosten früh, damit der Entscheid zwischen Bauen, Kaufen oder Mieten auf Fakten beruht.
- Institutionelle
Oft sucht das Kapital nach einer passenden Idee und einem Standort. Ein erster synthetischer Investitionsansatz stellt Anlagekosten und Erträge gegenüber und prüft die Renditeziele.
Wo kann das Projekt entstehen?
Der Standort bestimmt, was möglich ist: Zonenordnung, Ausnützung, Erschliessung, Lage und Nachfrage.
- Private
Der Standort wird meist gesucht, wenn Idee und Kapital klar sind. Wir prüfen, ob das Grundstück zum Wohnwunsch passt und was darauf gebaut werden darf.
- KMU / Unternehmer
Entscheidend sind die Zonenkonformität, eine gute Verkehrsanbindung, die Verfügbarkeit von Fachkräften sowie Flächenreserven für künftige Erweiterungen. Wir klären frühzeitig ab, ob die geplante betriebliche Nutzung am Standort bewilligungsfähig ist.
- Institutionelle
Lage und erzielbare Mieten entscheiden über die Rendite. Wir prüfen Potenzial und Verfügbarkeit des Grundstücks und klären ab, wie es sich sichern lässt.
So gehen wir vor:
- Analyse von Markt, Standort und Nachfrage.
- Definition des Projektziels und erster synthetischer Investitionsansatz.
- Grundstückssicherungsabklärung.
Am Anfang jeder Immobilien-Projektentwicklung steht eine Idee (Nutzung) oder ein Bedarf (Flächen/Volumen). In der Projektinitiierung geht es darum, dafür den passenden Standort und genügend Kapital zu finden. Diese drei Faktoren – Idee/Bedarf, Standort und Kapital – können sich gegenseitig beeinflussen: Manchmal sucht Kapital nach einer passenden Idee und einem Standort, manchmal gibt es bereits eine Idee und einen Standort, aber es fehlt das Kapital.
Bei privaten Bauvorhaben wie dem Eigenheim ist der Ablauf meist klarer: Die Idee steht fest, das Kapital wird organisiert, und danach wird ein geeigneter Standort gesucht.
Trägt das Projekt? Drei Punkte entscheiden.
Bei der professionellen Entwicklung von Renditeliegenschaften wird die Idee bereits in der Initiierung konkret ausgearbeitet. Drei Punkte spielen dabei die zentrale Rolle – erst wenn alle drei aufgehen, lohnt sich der Schritt in die Planung.
- 1
Potenzialanalyse
Was lässt sich auf dem Grundstück realisieren? Bei Wohnbauten ermitteln wir synthetisch die mögliche Fläche und die Anzahl Wohnungen, bei Gewerbebauten die möglichen Nutzungsarten und das Vermietungspotenzial.
- 2
Anlagekosten- und Ertragsrechnung
Rechnet sich das Projekt? Eine erste synthetische Kalkulation stellt die Anlagekosten den zu erwartenden Erträgen (z. B. Mieteinnahmen) gegenüber. Sie zeigt, ob das Projekt wirtschaftlich sinnvoll und durchführbar ist.
- 3
Sicherung des Grundstücks
Ist das Grundstück verfügbar? Wir prüfen, ob es für das geplante Vorhaben geeignet ist und gesichert werden kann. Ist dies nicht der Fall, lohnt sich die Weiterführung des Projekts nicht.
Gerade bei Mietobjekten kann sich schon in der Initiierungsphase zeigen, dass das Projekt nicht tragfähig ist – etwa wenn die nötigen Mieten am Standort nicht erzielbar sind. In diesem Fall kann als Alternative die Entwicklung von Stockwerkeigentum, u.a. geprüft werden.
Die weiteren Phasen

Planung
Basierend auf der Machbarkeitsstudie entwickeln wir ein ganzheitliches Architekturkonzept, das durch fachplanerische Vertiefung in ein baureifes Projekt inklusive Baueingabe überführt wird.
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Realisierung
Wir realisieren dein Projekt durch professionelles Baumanagement und wählen dabei flexibel das passende Organisationsmodell – vom Generalplaner bis zum Totalunternehmer.
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Vermarktung
Wir begleiten sowohl private als auch institutionelle Investoren von der Positionierung bis zum Verkaufsabschluss und steuern dabei den gesamten Vermarktungs- oder Transaktionsprozess.
Mehr dazuSprechen wir über dein Projekt.
Nimm Kontakt mit Realest Architekten auf – wir begleiten Bauherrschaften von der ersten Idee bis zur Realisierung und verstehen uns als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.
- E-Maildaniel.schwarzentrub@realest-architekten.ch
- Telefon+41 56 485 87 06
- StandortWerkstrasse 7, 5608 Stetten AG
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